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| Die neue Hausschrift der CDU
Deutschlands |
Ein Kompromiss zum Kopftuch reicht
nicht aus.
SPD-Bürgermeister Henning Scherf und Bildungssenator Lemke
sollen einen Kompromiss zum Kopftuch-verbot an Bremer
Schulen ge-schlossen haben.
Der angeblich
zwischen Bildungs-senator Lemke und Henning Scherf
geschlossene Kompromiss zum Kopftuchverbot in Bremer
Schulen reicht bei weitem nicht aus. Es ist ausdrücklich zu
begrüßen, dass sich Herr Lemke und Herr Scherf im Grundsatz
für ein Kopftuchverbot entschieden haben.
Dass aber in Zukunft die Schulleiter zusammen mit der
Schulkonferenz über Ausnahmen von der Regel entscheiden
sollen, ist nicht akzeptabel. Hier ist der Bildungssenator
gefordert. Da muss Herr Lemke schon selber die
Verantwortung übernehmen.
Völlig unverständlich ist für mich schon die Tatsache, dass es überhaupt
Ausnahmen von der Regel geben soll. Diese ganze Diskussion
überhöht die Bedeutung einer kleinen Minderheit innerhalb
der Musliminnen, indem sie diese mit den muslimischen
Frauen insgesamt gleichsetzt. Viele Befürworter des Kopf-tuches benehmen sich, als seien
sie Beschützerin aller Musliminnen gegen bestimmte
Denkmuster innerhalb der Mehrheitsgesellschaft. Sie
bedenken aber nicht, dass sie gerade durch diese Haltung
den großen Teil der Musliminnen ignorieren und so
entmündigen. In ihrem Islambild gibt es neben den
"islamischen Fundamentalisten", für die das Kopftuch "ein
politisches Symbol" ist, nur noch kopftuchtragende
muslimische Frauen, die nicht den "politischen Islam"
vertreten. Sie übersehen dabei, dass die Mehrheit der
Musliminnen in Deutschland gar kein Kopftuch trägt.
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